Persönliches

 

Geboren und aufgewachsen bin ich im Rheinisch-Bergischen-Kreis, ca. 50 Kilometer von Köln entfernt. Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau arbeitete ich einige Zeit im Groß- und Außenhandel, vorwiegend Sonderkundenbereich. Im Alter von 23 Jahren zogen mein Partner und ich entgegen dem Strom im Dezember 1990 nach Rotterode/Thüringen. Seit 2004 wohnen wir in Suhl. 1995 und 1997 wurden unsere Töchter geboren.

 

Die beiden hatten so einige Lernaufgaben für uns parat. Neben Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verhaltenskreativität, Lese- und Rechenproblemen trotz guter Intelligenz, waren auch Beinlängenverkürzung und Haltungsprobleme Themen, mit denen wir uns beschäftigen mussten. Als die Diagnose AD(H)S stand, bildete ich mich zum Psychologischen Berater und Coach bei ADS weiter. Von da an gab ich Elterntrainings, Konzentrationstrainings in Gruppen und einzeln.

 

Irgendwann lernten wir einen Physiotherapeuten kennen, der die Hüftfehlhaltung und die Beinlängenverkürzung wie mit Zauberhand durch Kinesiologische Techniken korrigierte. Damals schon war ich überrascht, das kurz danach das Lesen besser ging und plötzlich das Unterscheiden von links/rechts und b/p möglich war. Ich begann zu erforschen, welchen Zusammenhang es zwischen den Körperfehlhaltungen und dem Lesen geben mag. Nach und nach verstand ich, dass alle der bisher einzeln betrachteten Schwierigkeiten und Probleme mit einander verknüpft sind und nicht einzeln betrachtet werden dürfen.

 

Im Frühjahr 2006 tauchten plötzlich wieder massive Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf. Mit kinesiologischen Tests konnten wir herausfinden, welche Nahrungsmittel verträglich sind und welche nicht. Während wir vorher Rätseln mussten und oft "Diätfehler" gemacht haben, die sich in massiven Durchfällen äußersten, konnten wir mit dem Muskeltest zu jedem Essen neu entscheiden, was und wieviel vertragen wurde. So konnten wir die Diätfehler vermeiden.Die Ursache war schnell gefunden und nach 6 Monaten konnte sie wieder alles vertragen. Das ist bis heute so.

 

Mein Interesse an der Kinesiologie ist durch diese schwierigen Monate wieder erweckt worden. Dank meines Bruders Norbert, der mich motiviert hat und die finanziellen Mittel gegeben hat, konnte ich die Ausbildung in Medizinisch-Therapeuten-Kinesiologie durchführen. Diese enthielt alles, was ich von meinen Kindern her kannte. Die Möglichkeit, mit Kinesiologie ganzheitlich und individuell zu betrachten, begeistert mich bis heute.

 

Heute weiß ich, dass es AD(H)S nicht gibt. Es gibt so viele Gründe für das Verhalten der Kinder und Lernhindernisse, die bis heute nicht in die klassiche Diagnostik einfließen. Schaut man sich nun für jedes Kind diese einzelnen Punkte an und sorgt für einen Korrektur, Blockadelösung etc, bleibt von der ursprünglichen Smptomatik meist nur ganz wenig übrig. Solange diese vielen Gründe nicht individuell geklärt sind, darf man meiner Meinung nach nicht von AD(H)S sprechen.

 

Inzwischen habe ich verschiedene zusätzliche Seminare in Kinesiologie besucht. Auch meine Ausbildung zur Heilpraktikerin habe ich abgeschlossen, von einer Prüfung habe ich Abstand genommen. Daher habe ich keine Heilerlaubnis.


Als Teamleiterin des Kriseninterventionsdienstes und Notfallseelsorge Suhl und Umgebung engagiere ich mich ehrenamtlich. www.kid-suhl.de

 

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